Veganismus, eine Ernährungsform – ein Lebensstil

Teil 1

Wann bezeichnet man sich als vegan?

VeganerInnen essen und verwenden keine Produkte, die von oder aus Tieren hergestellt wurden. Veganismus ist eine Philosophie , die aus ethischen Gründen die Ausbeutung sowie das Töten von Tieren ablehnen. Sie essen daher kein Fleisch. Auch Essen sie keine Tierischen Produkte , wie Milch, Eier oder Honig . Sie tragen keine Produkte wie Wolle oder Seide, Auch Kosmetika mit tierische Stoffen werden abgelehnt. Ebenfalls alle Stoffe im Zusammenhang mit Tierversuche verwendet ein Veganer/in nicht.Der Leitsatz Der Veganer ist

ein Recht auf Leben – ein Recht auf Freiheit – ein Recht auf Unversehrtheit.

Nicht mehr und nicht weniger als diese drei Grundsätze und die Forderung nach deren Gültigkeit für alle leidensfähigen Lebewesen beschreiben die Beweggründe der veganen Lebensweise. Tiere erleben, genauso wie wir , Ärger, Angst oder Schmerzen. Niemand, der jemals eine Beziehung zu einer Katze oder zu einem Hund gehabt hat, wird das bestreiten. Aus in unserer Kultur verwendeten Wertvorstellungen sprechen wir von Nutztieren (Schweine, Kühe, Schafe, Hühner…..) die Fähigkeit des Gefühlsleben und der Schmerzempfindung ab.

Es gibt kein einziges Argument dafür, warum ein Schwein, eine Kuh oder ein Huhn weniger wert sein sollte,als der Mensch.

Die Fleischindustrie macht Lebewesen zur Handelsware

Die Fleischindustrie ist für die Zuchttiere

zwangsläufig der Tod. Aus diesen Gründen vegetarisch zu leben und auf Fleisch zu verzichten, ist den meisten Menschen noch einleuchtend. Dann aber einen Schritt weiter zu gehen und keine Tierischen in keiner Form zu verwenden ist den meisten  Menschen aber unklar. Man sieht völlig hinweg was für qualvolle Hintergründe die Milch- und Eierindustrie usw ist. Das morden der Kühe und Legehühner findet schlicht und einfach indirekter als bei der Fleischproduktion statt. Es werden wie beider Fleischproduktion Tiere in Massen gezüchtet , eingesperrt, unter völlig unnatürlichen Bedingungen gehalten und ermordet.

Kühe geben nicht so wieso Milch .

Damit Menschen die Muttermilch von den Kühen trinken, bzw. in Form von Milchprodukten konsumieren können, muss für alle fünf bis siebentausend Liter Kuhmilch ein Kalb werden. Das bedeutet, dass eine sogenannte „Milchkuh“ ungefähr einmal pro Jahr ein Kalb gebären muss, um Milch zu produzieren. Das Kalb, für das die Milch von Natur aus vorgesehen wäre, wird durch einen Milchaustauscher, also mit Ersatzmilch ernährt. Damit das Kalb gar nicht erst versuchen kann etwas von der Milch, die ja für die Menschen „reserviert“ ist, zu erwischen, wird es so früh wie möglich von der Mutter getrennt. Wie bei den meisten Säugetieren ist die Mutter-Kind Beziehung aber natürlich auch bei Rindern sehr stark ausgeprägt, und die Trennung von der Mutter wird von Kuh und Kalb sehr schmerzlich erlebt.

Die Kalbfleisch Produktion

Zur Produktion von „zartem Kuh-Kinder -Fleisch werden die Kälber in sogenannte Kälbermasten transportiert. Dort wird ihnen dann(habe ich mir sagen lassen) der Eisenmangel an ernährt. In kleinen Holzboxen gehalten damit sich ihr Fleisch aus Eisenmangel nicht rot färbt und trotz höheren Alters seine weisse Kalbfleisch Färbung behält. Die Kälbermast dauert etwa zweiundzwanzig Wochen.

Die Rindermast

dauert durchschnittlich sieben Monate. Bis zu 80% des konsumierten Rindfleisches stammt von Kälbern aus der Milchproduktion.

Milchproduktion: Nur ein geringer Teil der weiblichen Kälber wird dafür aus gesucht Milchkühe“ zu ersetzen. Ihr Schicksal schaut so aus, über ein paar Jahre hinweg werden sie permanent gleichzeitig schwanger gehalten und gemolken. Dadurch ist der Körper der Tiere, die normalerweise 20 und mehr Jahre alt werden könnten, nach 4-6 Jahren völlig verbraucht. Durch Züchtung und überfütterung  wurde ihr Körper so gehalten bis zu zwölf Mal mehr Milch zu produzieren als es unter normalen Umständen  notwendig gewesen wäre. Danach geht es ab in das Schlachthaus.  Und als Tierfutter in Dosen oder sonstigen Fleischprodukten verarbeitet.

Aber, ist Milch trinken  trinken gesund

Um Milch verdauen zu können brauchen Säugetiere das so genannte Enzym Laktase. Dieses wird vor allem während des Säuglingsalters in hohem Masse von Körper produziert. Anschliessend an diese Entwicklungsphase nimmt die Enzymaktivität ab. Aus diesem Grund haben auch viele Menschen im Erwachsenen Alter ziemliche Probleme mit der Verträglichkeit von Milchprodukten – sie haben eine sogenannte Laktoseintoleranz.  Das zeigt uns nur, dass es von Natur aus nicht vorgesehen ist, im Erwachsenenalter Milch zu trinken.  Der Mensch ist das einzige Säugetier   das Milch konsomiert. Daher sind Milchprodukte sehr fraglich. Der Kalzium Gehalt wird uns von der Milchindustrie vor suggeriert. Es ist längst bekannt, dass es zahlreiche pflanzliche Lebensmittel genug  Kalzium Gehalt aufweisen. Weiteres beinhalten Milchprodukte Substanzen (tierisches Eiweiss etc.) welche die Kalzium aufnahme behindern, welche bei pflanzlichen Produkten wesentlich besser gesichert ist.

Legebatterie Eier –  Freilandeier ……oder besser gar keine Eier?

Die grausamste Legehennen Haltung ist ganz zweifellos die Haltung von Hühnern in Käfigen.Eingesperrt in Gitterkäfig wobei jeweils drei bis fünf Hennen in einem Käfig leben. und jedem Tier nur ein kleiner Raum zur Verfügung steht.Um die Lege Leistung konstant zu halten, sehen sie ihr Leben lang kein Sonnenlicht.  Sie sehen kein Tageslicht und auch keine Tag und Nacht Rytmus.   Aber auch keinen Jahreszeiten . Ihre Füsse stehen ununterbrochen auf Gitterstäben, weil die Nägel, die sie ja nicht durch normale Bewegung ab nützen können. Manchmal wachsen die Nägel um das Gitter herum. DieTiere können sich praktisch überhaupt nicht mehr bewegen.   Die Sterberate bei diesen Tieren ist ziemlich gross, und das jeden Tag . Da  heutige Legebatterien, aufgrund der Fliessbänder, die Eierden Kot usw. abtransportieren, braucht es auch keine Betreuung mehr  so bleiben die Toten Hühner oft wochenlang liegen und verfaulen zwischen ihren Artgenossinnen.  Das ständige Stehen auf Gitterstäben bedeutet eine dermassen grosse Belastung, dass sie es sogar vorziehen auf  den Leichen  ihrer Artgenossen zu stehen, damit sie wenigstens für kurze Zeit eine weiche Unterlage haben.

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. Die Folge davon ist, dass es immer wieder zu Kämpfen und gegenseitigen Verletzungen kommt. Aufgrund der Enge und des Nährstoffmangels (siehe unten) ist Kannibalismus unter diesen Hennen stark verbreitet.

Freilandeier: Wer eine Legebatterie kennt oder schon einmal einen Boden Haltungsbetrieb besichtigt hat und zum ersten Mal eine Freilandhaltung sieht, wird zweifellos das Gefühl haben.  Diese Hühner haben ein bedeutend besseres Leben , als ihre Artgenossinnen in den Legebatterien

 Ihr Leiden ist  sicher mit dem der Hennen in der Käfig- oder Bodenhaltung nicht zu vergleichen. Aber als lege Maschienen werden  auch oft behandelt.

Artgerechter“ ist diese Haltungsform, aber deswegen  nicht .

Nur in Relation zu absolut katastrophalen Lebensbedingungen gewinnt die der Freilandhaltung etwas Positives. Schaut man aber genauer , hinter die schöne Fassade der „glücklichen Hühner auf der grünen Wiese“ wandelt sich das Bild.

Denn dann wird klar: auch diesen Hühnern wird es gänzlich verwehrt ihr natürlichsten Bedürfnisse wie Sexualität oder Kinderkriegen auszuleben. Auch sie sind gezwungen ihren Lebensraum mit viel zu vielen anderen Hennen zu teilen, was zu Aggressionen, Kämpfen und Verletzungen führt. Auch ihnen wird gerade einmal solange zu leben erlaubt, solange sie für den Menschen „rentabel“ sind. Sind sie nicht mehr wirtschaftlich genug, werden sie in Kisten verpackt und zum Schlachthof transportiert. Ob sie leben oder sterben müssen entscheidet der Mensch.

..besser gar keine Eier!

Folgende Probleme sind einfach in jeder Haltungsform dieselben:

 Die männlichen Küken sind für Eierindustrie „wertloser“ Abfall. Für die Fleischproduktion können sie nicht verwendet werden, da es zu diesem Zweck eine extra gezüchtete Hühnerrasse gibt, die wesentlich schneller Fleisch ansetzt. Das heisst sämtliche männlichen Küken werden gleich nach ihrer Geburt getötet, in den meisten Fällen vergast oder zerhexelt. Diesen Vorgang, der ein fixer Bestandteil jeglicher Eierproduktion ist, nennen Menschen „sexen“. Die weiblichen Hühner kommen in eine Aufzucht Anstalt.  Mit einer Lebenszeit von 12 und 15 Monaten ist ihre Knechtschaft beendet

Legehühner sind darauf gezüchtet während dieser Zeit täglich ungefähr ein Ei zu legen. Natürlicherweise haben Hühner zwei – drei Legeperioden pro Jahr. Darauf ist ihr Körper vorbereitet. Unter den heutigen Umständen, die sie zu reinen Eier Maschinen reduzieren, wird ihr gesamter Organismus, völlig überfordert. Ihr Körper leidet dadurch an einem irrsinnig hohen Nährstoffverlust, weshalb ihr Körper schon nach einigen Monaten völlig ausgelaugt ist und in Folge davon die Eierproduktion nach einem Jahr zwangsläufig rapide absinkt. Sobald die Legeleistung nur mehr ca. 60% beträgt, d.h. sie nicht mehr rentabel genug sind, werden sie umgebracht und durch neue Hennen ersetzt. Sie werden entweder zu Tierfutter oder Suppenhühner.

Durch die gefangenschaft und deren folgen werden viele Hühner zu Kannibalen

 Es ist noch nicht ganz klar warum, allerdings scheint es so dass das Problem des Kannibalismus bei Freilandhühnern am grössten.

Kurz zusammengefasst verursacht Eieressen, egal aus welcher Haltung, folgende Probleme:

Alle männlichen Küken, die im Zuge der Zucht geboren werden, werden getötet.

Tiere, die eine natürliche Lebenserwartung von ca. 12 Jahren haben, werden schon nach einigen Wochen Aufzucht und maximal 15 Monaten Legezeit umgebracht.

Die angezüchtete  tägliche Eierproduktion und die  unnatürlichen Körperzyklen der Hennen sind zu vergleichen mit einer menschlichen Frau, bei der alle 15 Stunden die Menstruation einsetzt. Rasches Altern und vielerlei andere Degenerationserscheinungen sind grausame Folge.

Zu viele Hennen auf einen kleinen Raum führt zu Nährstoffmangels und der durch die Haltung entstehenden Aggressionen.

Es gibt keinen Grund Eier zu essen.Schon gar nicht aus gesundheitlicher Sicht. . Der Konsum von Eiern ist nicht unbestritten. Der Mensch ist sich nicht bewusst welche Tierquälerei hinter der Eierproduktion steckt. Darum wenigstens den Hennen zu liebe keine Eier essen.

Ende Teil 1

 

 

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